Microsoft Entertainment Pack 1

Es gibt viele Quellen zur Entwicklung des ersten Entertainment Packs und heute ist nicht mehr eindeutig zu unterscheiden, was der Wahrheit entspricht und was nicht. Jedenfalls war das Vertrauen der Führungskräfte von Microsoft in dieses Projekt nicht besonders groß, weshalb das Entry-Team so gut wie kein Budget erhielt. Das zeigt sich bereits am lieblos gestalteten Cover des ersten Entertainment Packs. Während der Konzeption gab es offenbar die Idee, Spielestudios mit der Entwicklung der Spiele zu beauftragen. Diese lehnten jedoch mit der Begründung ab, dass Windows keine geeignete Plattform für Spiele sei. Deshalb entwickelten Programmierer von Microsoft die Spiele in ihrer Freizeit selbst. Für die Veröffentlichung erhielten sie keine Bezahlung, sondern zehn Microsoft-Aktien – langfristig vielleicht gar kein schlechter Deal. Neben einigen Bildschirmschonern befanden sich auf der Diskette auch sieben Spiele. Sehen wir sie uns im Detail an.
Über Tetris wurde bereits lange und viel geschrieben, verfilmt und auch interaktiv dokumentiert. Heute lässt sich kaum noch nachvollziehen, welche Tetris-Mania damals geherrscht haben muss, als Nintendo 1989 den Game Boy zusammen mit Tetris als beiliegendes Spiel veröffentlichte. Es war daher ein durchaus kluger Schachzug, dieses Spiel für das Entertainment Pack zu lizenzieren. Henk Rogers stellte dafür den Kontakt zu ELORG her. Auch beim zweiten Entertainment Pack unterstützte Rogers – diesmal bei der Lizenzierung von Pipe Dream, dazu später mehr. Die Windows-Version von Tetris wurde vom Entwickler Dave Edson programmiert, der bereits 1989 eine frühe Fassung auf den internen Bogus-Server hochlud. Es handelt sich um eine solide Version mit 2-Spieler-Modus, jedoch ohne Sound und ohne die Möglichkeit, die Steine schneller nach unten fallen zu lassen. Es war ein schöner Titel, um es auf das Cover zu schreiben – jedoch nicht das Highlight der Collection.
Neben einer langweiligen 3D-Version von Tic Tac Toe (TicTactics) lag das Hauptthema der Collection beim Solitaire-Thema. Neben einer okayen Umsetzung des Peg-Solitaire Brettspiels (Pegged) gibt es auch eine richtig schöne Mahjongg-Variante (Taipei). Mit Golf und Cruel liegen zudem zwei weitere Karten-Patiencen im Paket. Wobei Cruel eine Eigenentwicklung darstellt und keine klassische Regeln zur Grundlage hat. Erwähnenswert ist jedoch, dass für die weiteren Kartenspiele auf die Grafiken von Susan Kare und Leslie Kooy zurückgegriffen wurde, die sie für das Klondike Solitaire designt haben. Das nimmt diesen Spielen meiner Ansicht nach etwas Eigenständigkeit.

Das große Highlight der Collection ist zweifellos Minesweeper. In dem von Curt Johnson und Robert Donner entwickelten Spiel besteht das Ziel darin, Minen in einem Spielfeld ausfindig zu machen. Anhand der Zahlenhinweise muss kombiniert werden, wo sich die Minen befinden. Mit einem Rechtsklick wird eine Fahne auf das entsprechende Feld gesetzt. Wird versehentlich eine Mine angeklickt, ist das Spiel beendet. Bill Gates war ein großer Fan des Spiels, und vermutlich wurde es auch deshalb ab Windows 3.1 ein fester Bestandteil vieler Windows-Versionen. Wer mehr über das Spiel und seine Entwicklung erfahren möchte, findet hier eine Fansite mit zahlreichen Links zu weiterführenden Artikeln. Eine ausführlichere Darstellung würde an dieser Stelle schlicht den Rahmen sprengen.






Microsoft Entertainment Pack 2

Das erste Entertainment Pack war ein so großer Erfolg, dass selbst Microsoft wohl nicht so richtig damit gerechnet hatte. Die Kritiken in der deutschen Spielepresse fielen aufgrund der recht simplen Grafiken eher verhalten aus. 1990 war schließlich das Jahr von Monkey Island, Kings Quest V, Stunts, Wing Commander oder Commander Keen. Casual Games hatten es in der deutschen Spielepresse jedoch generell nie leicht.
In der General-Interest-Presse in den USA fiel die Resonanz besser aus – dort wurden vor allem die Gewaltfreiheit (bereits damals ein großes Thema in der öffentlichen Diskussion) und die kreativen Puzzlespiele hervorgehoben. Vor allem aber verkaufte sich das erste Entertainment Pack äußerst gut. Daher wurde bereits 1991 die nächste Sammlung nachgeschoben. Einige Spiele lagen schließlich noch auf dem internen Bogus-Server.
Insgesamt ist die Spieleauswahl dieses Mal abwechslungsreicher. Mit FreeCell und Tut’s Tomb gibt es wieder zwei Solitaire-Varianten, die jedoch mehr Spaß machen als Cruel und Golf. FreeCell ist dabei ein Windows-Klassiker, der auch in späteren Windows-Versionen fester Bestandteil des Betriebssystems war.

In Rodent’s Revenge geht es darum, Steine so zu verschieben, dass Katzen eingeschlossen werden und sich in Käse verwandeln. Das Problem ist nur, dass sich die Katzen auch diagonal bewegen können. Es dürfen also keine Lücken bleiben, sonst kommen die Katzen und fressen die Maus. Ein sehr schönes Spiel, wenn ihr einmal wisst, wie es funktioniert.
Stones ist ein Legespiel, das von Mahjongg inspiriert wurde. Ziel ist es, Steine mit passenden Attributen aneinanderzulegen. Jeder Stein hat drei Attribute, bei den Segelschiffen zum Beispiel die Richtung der Segel sowie die Farbe von Fahne und Boot. Mindestens zwei Attribute müssen übereinstimmen, damit ein Stein neben einen anderen gelegt werden darf. Joker-Steine vereinfachen die Aufgabe etwas.
RattlerRace ist ein Snake-Klon, in dem ihr mit einer anderen Schlange um die Wette Äpfel fresst, dabei länger werdet und nicht mit dem Schwanz der gegnerischen Schlange kollidieren solltet. Umherspringende Bälle und zunehmend schwierigere Labyrinthe erschweren das Spiel zusätzlich.
Und dann wäre da noch Pipe Dream, programmiert von Wes Cherry. Eine gelungene Umsetzung des Klassikers – für die Cherry dieses Mal auch bezahlt wurde. Er erhielt Aktien (wie alle anderen Programmierer auch), von denen er sich nach eigener Aussage ein eigenes Boot finanzierte.
Lediglich Jigsawed ist ein Totalausfall, da es sich um ein wenig gelungenes Puzzle-Programm handelt, in dem ihr eigene Bilddateien zusammensetzen könnt.






Microsoft Entertainment Pack 3

Im Herbst 1991 erschien das dritten Entertainment Pack mit weiteren sieben Spielen. Man kann davon ausgehen, dass mittlerweile auch das Finanzierungskonzept geändert wurde – denn zum Teil wurden nun auch Spiele außerhalb des Mikrokosmos der Microsoft-Programmierer eingekauft. Auch wurde den eigenen Programmierern mittlerweile mehr als 10 Aktien gegeben, wenn ein Spiel veröffentlicht wurde.
Mittlerweile gab es auch verschiedene Marketingaktionen, um die Entertainment Packs noch weiter zu bewerben – etwa Disketten mit einzelnen Spielen als Beilage in Verpackungen von Frühstückflocken oder bei Computerzeitschriften.
Kommen wir zu den Spielen aus Collection número tres, in der es weniger Solitaire-Spiele gab, dafür jedoch andere Titel, die nachhaltig in Erinnerung geblieben sind. Besonders hervorzuheben ist TriPeaks. Es war das einzige Spiel dieses Genres in dieser Collection – und zugleich das einflussreichste Solitaire-Spiel in der Geschichte von Microsoft. Klondike Solitaire aus dem Jahr 1990 war zwar das Bekannteste, beruhte jedoch auf Regeln aus dem 18. Jahrhundert. Tri Peaks stellte eine Weiterentwicklung von Golf Solitaire dar, und das Gameplay ist heute allgegenwärtig – sei es auf Smartphones oder auf dem PC. Ziel ist es, alle Karten vom Tableau auf den Ablagestapel zu legen, indem jeweils eine Karte gewählt wird, die genau einen Wert höher oder niedriger ist als die oberste Karte des Ablagestapels, unabhängig von der Farbe. Diese Regelvariante wurde 1989 vom damaligen Microsoft-Entwickler Robert Hogue entworfen und erstmals mit MEP3 veröffentlicht.

Fuji Golf ist ein simples Golfspiel, dass von Chiki Nakai für Microsoft Japan geschrieben wurde. Leider ist es nicht sonderlich gut lesbar. Sehr viel besser ist da schon TetraVex, in dem es darum geht – ähnlich wie in Domino – Steine passend ihrer Zahlen aneinander zu legen. Das Ziel ist es, eine ganze Fläche ohne Fehler zu füllen.
Weitere Spiele sind Wordzap, dass sich ein wenig wie Scrabble spielt. Klotski ist ein Schieberätsel, in dem es darum geht einen farblichen Stein in die entsprechende Markierung zu schieben und LifeGensis ist ein Strategiespiel, basierend auf den zellulären Automaten Game of Life des Mathematikers John Conway aus dem Jahr 1970.
Das Spiel der Sammlung, das am nachhaltigsten in Erinnerung geblieben ist, heißt SkiFree und wurde von Chris Pirih programmiert. Mit einem Skifahrer fahrt ihr einen Abhang hinunter und weicht Bäumen, Steinen, Hunden und anderen Skifahrern aus. Durch Sprungschanzen könnt ihr Style-Punkte sammeln. Nach 1000 Metern scheint das Spiel zu Ende zu sein, da ihr nach dem Namen für die Highscore-Liste gefragt werdet. Doch ihr könnt weiterfahren – scheinbar endlos. Spätestens an dieser Stelle haben Eltern vermutlich schon lange aufgehört und das Spiel als geeignet für ihren Sprössling eingestuft.
Und nun stellt euch vor, ihr wachst Anfang der 90er Jahre auf und dürft diese Spiele von Microsoft spielen. Familienfreundliche, gewaltfreie Rätsel-, Logik- und Geschicklichkeitsspiele, die auch für Kinder geeignet sind. Die ganzen Karten- und Puzzlespiele findet ihr eher langweilig. Eure Fantasie ist es, ein Skifahrer zu sein, der einen schönen Abhang hinunterfährt. Das ist doch viel cooler, als Karten zu spielen, oder?
Und dann…
… kommt ein furchtbar hässliches Schneemonster ins Bild gerannt, verfolgt euch mit irrem Tempo. Ihr erschreckt euch und versucht, dem Monster zu entkommen. Wegzufahren. Doch das Monster ist schnell. Zu schnell. Es packt euch mit seinen eisigen Klauen und frisst euch auf. Danach lacht es hämisch.

Was nach einer dieser Schulhof-Mythen klingt, die man sich damals gerne im Klassenzimmer erzählt hat, ist hier tatsächlich Realität. Nach 2000 Metern taucht plötzlich dieses Monster auf und verwandelt ein beschaulisches Sportspielchen in ein echtes Horrorspiel. Und das in solcher einer Sammlung von Microsoft. So viel Chuzpe muss man auch erstmal besitzen. Und so viel schwarzen Humor! Heute ist das Schneemonster ein bekanntes Meme und viele Menschen meiner Generation erzählen sich gerne Gruselgeschichten über dieses Monster, dass so plötzlich in kindgerechte Spiele gerannt kommt, um euch aufzufressen. Wunderbar!






Microsoft Entertainment Pack 4

Die vorerst letzte Collection erschien 1992, im Zeitraum der Veröffentlichung der nächsten Windows-Hauptversion 3.1. Aufgrund des Erfolgs, den Microsoft mit den Entertainment Packs hatte, wurde die Unternehmensstrategie dahingehend weiterentwickelt, um unter dem Label „Microsoft Home“ aufwendigere Programme wie Enzyklopädien, Lernsoftware, Kinderspiele sowie ausgereifte Spiele wie Microsoft Golf, den Flight Simulator oder Age of Empires zu veröffentlichen.
Die vier Entertainment Packs waren wichtige Vorreiter, durch die Microsoft das Potenzial jenseits von Betriebssystemen und Office-Lösungen erkannte. Zudem etablierten diese Spiele Windows dauerhaft als Spieleplattform. Über 2000 veröffentlichte Spiele für Windows 3.1 sprechen dabei eine eindeutige Sprache – ganz abgesehen von der Vielzahl an weiteren Casual Games im Shareware-Bereich.

DAS Kultspiel dieser Sammlung – und der gesamten Reihe generell – ist sicherlich Chip’s Challenge. Auch auf dem Atari Lynx, wo das Spiel bereits 1989 das erste Mal erschien, bekam das Rätselspiel gute Kritiken. Doch der Lynx konnte sich bekanntlich nicht durchsetzen. Es sollte diese Windows-Version sein, die dem Spiel seine Popularität verdankt. Das Ziel besteht darin, alle Computerchips eines Levels einzusammeln, ohne in diverse Fallen und Gegner zu laufen. Die 149 sehr verschiedenen Levels sorgen dabei für langanhaltenden Spielspaß.
Weitere Highlights sind JezzBall und Maxwell’s Maniac. In ersterem Spiel geht es darum, durch das Ziehen von Linien sich bewegende Bälle in immer kleinere Bereiche einzusperren. Ziel ist es, einen bestimmten Prozentsatz des Spielfelds zu besetzen, ohne dass die Bälle die Linie während des Zeichnens berühren. Es erinnert ein wenig an den Klassiker Qix, nur dass ihr die Linien nicht frei zeichnet. Bei Maxwell’s Maniac geht es darum, umherspringende Bälle von der linken Seite auf die rechte Seite zu bekommen. Dabei müsst ihr die mittlere Wand geschickt nach oben und unten bewegen.
Go Figure ist ein durchaus anspruchsvolles Mathematik-Spiel, in dem ihr die Rechnung zu existierenden Ergebnissen herausfinden müsst und Dr. Black Jack bringt euch Black Jack bei. Abgerundet wird die Sammlung mit Umsetzungen von Schach und 4 Gewinnt.






Microsoft Entertainment Pack – The Puzzle Collection

Wir befinden uns nun im Jahr 1997: Mittlerweile muss Microsoft niemanden mehr von den spaßigen Seiten von Windows überzeugen und auch Microsoft selbst wurde in der Zwischenzeit zu einem veritablen Spiele-Publisher. Bis auf eine Best-Of-Compilation aus dem Jahr 1997 hatte man die Marke „Entertainment Pack“ jedoch ruhen gelassen. Bis man 1997 diese alte Reihe wieder reaktivierte. Zum einen wurden zwei Entertainment Packs mit Ports der alten Klassiker für Palm-PDAs veröffentlicht und auf dem PC gab es einen komplett neuen Teil.
1991, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, siedelte Tetris-Erfinder Alexey Pajitnov in die USA über und gründete dort gemeinsam mit Henk Rogers die Tetris Company. In den ersten Jahren lief das gemeinsame Unternehmen jedoch nicht so gut, wie sich beide das vorgestellt hatten, sodass Geldknappheit ein ständiger Begleiter war. Zudem liefen die alten Tetris-Verträge, die die Publisher mit der russischen ELORG geschlossen hatten, erst 1996 aus – seitdem verdient Pajitnov an seinem eigenen Spiel. Wie dem auch sei: Ende 1996 heuerte Pajitnov bei Microsoft als Spieleentwickler an. Dort entwickelte er nicht nur Spiele für die Game Zone des Microsoft Network (MSN), gemeinsam mit dem russischen Entwickler Mir-Dialogue (heute Nival, Inc.) entstand auch ein neuer, moderner Ableger des Entertainment Packs – diesmal mit schönen Grafiken, Musikstücken und allem, was den alten Klassikern auf audiovisueller Ebene fehlte. Das Design der zehn Spiele wurde von Pajitnov mitentwickelt.

Und so richtig gelungen finde ich diese Sammlung nicht. Einige Titel wie Spring Weekend sind ganz unterhaltsam: Hier besteht die Aufgabe beispielsweise darin, Blumenbeete in bestimmten Zügen nach Vorlage anzuordnen. Auch Jewel Chase, bei dem ihr gegen einen Mitspieler Wertgegenstände in puzzelartigen Labyrinthen sammelt, ist ganz unterhaltsam. Aber sonst konnte mich beim Testen wenig überzeugen. Weder Fringer, in dem Seile entknotet werden müssen, noch Titel wie Muddled Casino, eine Art Legespiel, bei dem Steine auf bestimmte Weise über das Spielfeld geschoben werden müssen. Andere Titel wie Rat Poker oder Finty Flush haben zwar ganz gute Konzepte, sind jedoch nicht gut umgesetzt. Anders sah es die internationale Fachpresse, in der die Sammlung überwiegend gute Wertungen erhielt.






Versionen für Game Boy Color

Im Jahr 2000 wurde die Puzzle Collection für den Game Boy Color umgesetzt. Hier wurden 6 der 10 Spiele ausgewählt, die mir kurioserweise auf dem GBC besser gefallen als die Windows-Versionen. Ob es an der etwas besseren Steuerung der Spiele liegt?
Und diese Version schien sogar einigermaßen erfolgreich gewesen zu sein, denn bereits ein Jahr später folgte noch eine Sammlung mit Klassikern aus den ersten vier Entertainment Packs (FreeCell, Tut’s Tomb, TriPeaks, SkiFree), LifeGenesis, Minesweeper, TicTactics). Auch diese Version gefällt mir ganz gut.
Natürlich wurden auch in den nachfolgenden Jahren Spiele wie FreeCell oder Minesweeper immer wieder neu von Microsoft aufgelegt – aber die Entertainment Pack Reihe fand mit den beiden Game Boy Color Versionen ihren Abschluss.






Fazit
Heute ist es natürlich einfach, auf diese alten Spiele zurückzublicken und sich über die einfachen Grafiken lustig zu machen. Tatsächlich waren diese Spiele jedoch in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung. Wie bereits dargelegt, halfen sie dabei, Windows anders zu positionieren und den Spaßfaktor in den Vordergrund zu stellen. Eine Strategie, die sehr erfolgreich war, wie die zunehmende Zahl von Windows-Spielen ab 1992 zeigt. Noch wichtiger ist jedoch: Diese Spielereihe kann nahezu als Geburtsstunde des Casual-Game-Genres gelten. Zwar gab es auch vorher simple Spiele und solche mit besonders großem Massenappeal, doch das Entertainment Pack konnte auch Personen erreichen, die zuvor keinerlei Zugang zu Videospielen hatten und den Computer ausschließlich als Arbeitsgerät betrachteten.
Habt ihr Erinnerungen an das Entertainment Pack oder andere frühe Windows-Spiele?

Sehr schöner Artikel, vor allem der Bogen zu den Spielen gefällt mir. Auch wenn es namentlich nicht so ganz in die Reihe passt, könnte man noch Microsoft Arcade (später forgesetzt mit „Return of“ und „Revenge of“.) nennen. Während mir, abgesehen von Chips Challange, die MEP – Reihe nicht so zugesagt hat, hab ich Battlezone, ein Port des Automaten in Microsoft Arcade, sehr ausführlich gespielt. Das war meine erste „3D-Shooter-Erfahrung“ auf dem PC damals.