Terminator: Dark Fate – Defiance (mit Gewinnspiel)

Teaser

Die Besprechung von Terminator – Dark Fate Deviance basiert in Teilen auf meinem Artikel „Terminator – Dark Fate: Defiance Angespielt-Preview“, der am 17. Februar 2024 auf www.gamersglobal.de als User-Inhalt unter Creative-Commons-Lizenz CC BY-SA 3.0 DE DEED erschien, wurde aber aktualisiert, angepasst und erweitert.

Slitherine Gewinnspiel Steam-Key #04

Terminator: Dark Fate – Defiance ist gemeinsam mit Starship Troopers und Stargate eines von drei bekannten Science-Fiction-Franchises aus dem Hause Slitherine. Auf ein Star Wars-Strategiespiel (wobei Star Wars ja in seiner weit entfernten Galaxie ohnehin der Fantasy zuzuordnen ist) hoffe ich aber nicht, hat doch Marc Minoli für diesen Fall in der Slitherine Next 2025 – 25th Anniversary Opening Ceremony seine Absicht erneuert, in dem Fall in Rente zu gehen. Darum bleiben wir mit der heutigen Gewinnspiel-Aufgabe auch lieber bei Terminator:

Schreibt im Kommentar-Bereich, welcher Terminator-Film euer Favorit ist oder legt plausibel dar, warum ihr euch den Filmen bislang verwehrt habt.

Wenn ihr das macht, nehmt ihr an der Verlosung Teil und habt die Chance, den Steam-Key zu einem Slitherine-Spiel zu gewinnen!

Einleitung

1984 erschien einer der besten Filme der Filmgeschichte. Er sollte ein ganzes Franchise begründen: Terminator. Die Maschinen um die künstliche Intelligenz Skynet – was für ein aktuelles Thema – möchten nicht abgeschaltet werden und daher lieber die Menschheit ausschalten. In der Zukunft regt sich aber immer noch Widerstand. Deshalb schickt Skynet den T-800, gespielt von Arnold Schwarzenegger, in die Vergangenheit, um den künftigen Anführer des Widerstands, John Connor, zu terminieren, bevor er zur Bedrohung wird. Der ist zwar noch nicht geboren, seine Mutter aber ein ebenso passendes Ziel ab.

Im Science-Fiction-Kracher Terminator: Dark Fate von 2019 währt die Freude über den Sieg über Skynet nicht allzu lange. Denn in dieser alternativen Zeitlinie möchte nunmehr Legion der Menschheit ans Schlawittchen. Und auf dieser Zeitlinie setzt auch das Echtzeittaktik-Spiel Terminator: Dark Fate – Defiance von Slitherine auf. Was es bietet, verrate ich euch im Test.

Taktisch anspruchsvoller Widerstand

Die Tutorialmissionen führen euch in die Spielmechaniken ein. Los geht es beim Aufstand der Maschinen, die Handlung geht dann aber so richtig rund zehn Jahre später weiter. Ihr seid auf einer Scouting-Mission und müsst dann eure Basis Haven verteidigen. Ihr seid Teil der Founders und kämpft in einer militärischen Struktur gegen die Maschinen von Legion.

Auch nach dem Tutorial lernt ihr immer mehr dazu. Dabei helfen eingeblendete „Tutorial-Tafeln“, die ihr auch jederzeit aus dem Menü aufrufen könnt. Vorbildlich. Weitere Hilfestellung bietet die Encyclopedia, in der ihr euch alle Einheiten, denen ihr bereits begegnet seid, anschauen könnt. Dort erfahrt ihr die Werte und bekommt eine Beschreibung.

Nicht nur für Einsteiger hilfreich: Es gibt eine Pausenfunktion, die ihr immer mal nutzen solltet. Denn die Steuerung eurer Squads und Fahrzeuge wird euch einiges abverlangen, Terminator – Dark Fate – Defiance ist komplex. Die Squads haben unterschiedliche Größen, vom Zwei-Mann-Sniper oder -AT-Squad über Ranger bis hin zu Riflemen und Milizen. Sie setzen ihre Waffen (Sturmgewehre, Granaten, Panzerabwehrwaffen und viele mehr) grundsätzlich innerhalb des jeweiligen Wirkradius selbständig ein. Ihr könnt aber einzelne Waffen deaktivieren, zum Beispiel um einen Hinterhalt für Fahrzeuge zu legen. Spezialwaffen und -fähigkeiten wie Hacken, EMP-Schocks, Antipersonen- sowie Antipanzerminen oder Nebel aktiviert ihr stets händisch.

Zur Infanterie kommen Fahrzeuge wie Zugmaschinen, Traktoren, Geschütze, Tanklaster, Panzer, Bradleys, Humvees, Vans und viele mehr! Später sogar Hubschrauber. Ihr müsst euch ums Munitionsmanagement, Treibstoff und Fahrer kümmern. Fahrzeuge haben stets etwas Munition dabei, aufgesessene Infanterie (das Squad darf nicht zu groß für das Vehikel sein!) munitioniert auf. Mitfahren geht natürlich auch. Eure Fahrzeuge benötigen zum Beispiel einen Anhänger mit Munition. Schon in Mission vier und erst recht in Mission fünf habt ihr eine Menge Einheiten. Und die Karten sind groß. Scheut euch also nicht, die Pausenfunktion zu nutzen. Ach so, Luftschläge könnt ihr auch ordern.

Bei den Einheitenfähigkeiten endet die Komplexität nicht: Eure Infanterie kann stehen oder liegen. Liegend hat sie eine bessere Tarnung, wobei der Bonus wiederum vom Untergrund abhängt. Auf dem Erdboden ist die Tarnung größer als auf einer asphaltierten Straße. Es gibt Verteidigungsboni in Gebäuden, deren Höhe wiederum von der Art des Gebäudes abhängig ist. Eine Barracke nützt euch weniger als ein intaktes Steinhaus. Sichtlinien spielen ebenfalls eine Rolle, wobei ich den Eindruck hatte, dass sogar jeder Soldat eines Squads seine eigene Sichtlinie hat, also wie in Combat Mission. Es dürfte nicht mehr überraschen, dass Fahrzeuge an unterschiedlichen Seiten unterschiedlich dicke Panzerung haben können, es Deckungsmöglichkeiten gibt, so blocken Gebäude Schüsse, außer es sind beispielsweise Granaten, deren Flugbahn über ein Haus gehen könnte. Höhenunterschiede dürfen da nicht fehlen. Einen Befehl zum Rückwärtsfahren gibt mittlerweile auch. Ursprünglich fuhren die Fahrzeuge situativ vorwärts oder rückwärts. Allerdings ist die Wegfindung manchmal ein klein wenig hakelig.

Terminator – Dark Fate – Defiance ist vom taktischen Anspruch und den taktischen Möglichkeiten im obersten Regal anzusiedeln. Nutzt die Pausenfunktion und spielt im Zweifel lieber auf einem niedrigen Schwierigkeitsgrad. Die ganzen Funktionen und Fähigkeiten löst ihr auch bequem per Hotkeys aus. Welche, seht ihr auf dem jeweiligen Icon. Die sogenannten „Unit control buttons“ könnt ihr in den Einstellungen frei belegen, ebenso wie andere Funktionen. Auch ein klassisches Preset, statt WASD-Steuerung, ist verfügbar.

Insgesamt schlagen sich die taktischen Schlachten sehr fordernd und anspruchsvoll. Ihr müsst auf gutes Micromanagement achten. Und sobald ein Squad so verletzt ist, dass es ein Mitglied verliert, wird es entsprechend geschwächt, bis hin zu seiner, für euch sehr schmerzhaften, Zerschlagung. Werden Mitglieder eines Squads nur verletzt, heilen sie stillstehend und ohne Feindkontakt. Eine Sache fehlt mir: Und zwar die Anzeige der Laufwege der Einheiten. Die fünfte Mission musste ich vor allem deshalb einmal neu starten, weil mein Trupp sich auf zwei Seiten des Flusses aufteilte. Daher ist seit Release mein großer Wunsch: Integriert einblendbare Wege wie es sie beispielsweise in Steel Division 2 oder WARNO gibt. Der Schwierigkeitsgrad zieht aber, auch wegen der strategischen Komponenten, ordentlich an. Ihr die Schwierigkeit mittlerweile recht individuell anpassen und beispielsweise die Pausenfunktion oder Friendly Fire deaktivieren oder aktivieren, Schaden und Ressourcenverbrauch anpassen oder aber im Ironman-Modus spielen.

Ausgefeilte Kampagne mit Optionen und persistenter Armee

Nach der Sprengung der Haven-Basis öffnet sich die Welt für euch und ihr wollt euch zu euren Founders-Kameraden im Süden durchschlagen. Auf der Karte reist ihr von Wegpunkt zu Wegpunkt, wo ihr dann kämpft, handelt, die Story vorantreibt, Leute rekrutiert, sie bei ausreichender Erfahrung trainiert, sie neu ausstattet, Fahrzeuge erwerbt oder Zusatzteile kauft. Die Währung hierfür ist „Goodwill“. Und für das Aufstocken eurer Squads braucht ihr Rekruten in Form von „Manpower“. Fahrzeugreparaturen und generell das Aufmunitionieren verlangt „Supplies“. Supplies verbraucht ihr auch beim Reisen, habt aber stets eine Anzeige, wie lange der Vorrat noch reicht. Notfalls müsst ihr euch von Einheiten trennen.

Auf der Kampagnenkarte könnt ihr immer mal verschiedene Wege gehen und zum Beispiel optionale Knotenpunkte ansteuern. Ihr lernt immer mehr über die Welt und die Region, in der ihr euch befindet. Alle Dialoge sind vollvertont. Die Besonderheit ist, dass ihr immer mit der Armee weiterreist, die ihr aus der vorherigen Mission retten konntet. Findet und repariert ihr einen Panzer, könnt ihr ihn mitnehmen. Verlorene Fahrzeuge seht ihr nicht wieder. Angeschlagene Squads könnt ihr auffüllen, aber komplett annihilierte bleiben, einschließlich besonders benannter Figuren und Spezialeinheiten, ein Verlust. Auf der taktischen Karte rekrutierte Einheiten könnt ihr natürlich mitnehmen, und neben beispielsweise einem Panzer oder Vans oder Kanonen gibt es auch Treibstoff-LKW oder Munitionsfahrzeuge. So hatte ich ziemlich schnell einen großen Konvoi. Natürlich braucht ihr immer die passenden Fahrer.

Das Risiko scheint mir aber ein wenig, dass ihr euch in eine Sackgasse manövrieren könntet. Denn Terminator – Dark Fate – Defiance ist, zumindest für mich, auf normal schon fordernd. Verluste sind wahrscheinlich. Wenn ihr also euch wirklich wichtige Kerneinheiten verliert, solltet ihr vielleicht lieber einen Spielstand in der Mission laden oder die Mission, mit anderem Ansatz, neu starten. Das ist jederzeit möglich. Wie das Balancing über die ganze Kampagne hinweg aussieht, kann ich nach fünf Missionen noch nicht sagen. Als Gelegenheitsspieler solltet ihr aber eher, auch wenn die Tutorial-Missionen im Vergleich zur Demo leichter gemacht wurden, auf dem niedrigen Schwierigkeitsgrad einsteigen.

Talk to me

Auf den ziemlich großen, taktischen Karten wird aber nicht nur gekämpft. Ähnlich wie in Jagged Alliance 3 gibt es immer wieder Dialoge, kleine Quests, mögliche Belohnungen und verschiedene Handlungsoptionen. Es ist dabei nicht immer möglich beispielsweise mit allen Gruppen zu interagieren. Ihr solltet unbedingt auf die Dialoge achten und euch gut überlegen, wen ihr zuerst aufsuchen wollt. So läuft in der vierten Mission zwar kein Timer, aber durch Aktionen schreiten scheinbar die Ereignisse voran. Ich konnte nämlich nicht zuerst mit der Widerstandsbewegung und dann auch noch dem Banditenchef sprechen, bevor die Story inhaltlich weiterging. In einem zweiten Versuch sprach ich erst mit dem Banditenchef, dann konnte ich aber nicht mehr auf die Widerstandsbewegung zugehen.

Das gefällt mir gut, da ihr so nicht schlicht alle Optionen auf einer Karte abarbeiten könnt, sondern eure Entscheidungen für eine bestimmte Reihenfolge auch Konsequenzen haben können. Sie bekommen Bedeutung. Natürlich wird so auch die Wiederspielbarkeit etwas erhöht. Generell gesprochen könnt ihr neue Verbündete finden, Spezialisten rekrutieren, euch überraschende Belohnungen wie einen Stryker sichern oder euch Feinde machen. Die Story um die Maschinen, die plötzlich Menschen entführen, wird auch in diesem Rahmen fortgesetzt.

Skirmish und Multiplayer

Die Zahl der Skirmish-Karten ist mittlerweile auf 17 gewachsen. Die meisten der 1vs1 und 2vs2-Karten, auf denen ihr mit und gegen die KI spielt, nutzen den Spielmodus Domination. Auf der Karte gibt es verschiedene Kontrollzonen und wer nach Zeitablauf die meisten Zonen hält, oder aber vorher alle erobert, gewinnt. Neben euren Starteinheiten könnt ihr auch auf eine Reserve zurückgreifen. Dafür gebt ihr Kommandopunkte aus. Je mehr Zonen ihr haltet, desto mehr Punkte bekommt ihr. Drei Fraktionen stehen euch zur Auswahl: Founders, Legion und eine Dritte, der ihr auch relativ früh in der Kampagne begegnet. Jede Fraktion hat eine Preset-Armee, ihr könnt aber auch im Army Manager eine eigene Zusammenstellung machen. Dank Patches bis ins letzte Detail, also inklusive Waffenauswahl und Bonusmodulen für die Einheiten. Auf die jeweils ungepimpte Variante einer Einheit habt ihr in einer Partie unbegrenzt Zugriff, gepimpte Versionen habt ihr nur so oft, wie ihr sie ins Deck aufgenommen habt.

Den Army Manager nutzt ihr auch für die anderen Spielmodi: Assault (zwei 1vs1- und eine 2vs1-Karten) und Capture and Hold (eine 1vs1-Karte). In Assault greift eine Fraktion eine andere an, die zunächst alle Zonen hält. Ihr müsst teils auch mit besonderen Einheiten wie Hackern agieren. Capture and Hold ist eine ganz witzige Karte, mit nur einer Zone in der Mitte, um die ihr euch streitet.

Da meine letzten Partien etwas her sind, war ich etwas eingerostet. Nach einem Testlauf fielen mir die Kämpfe gegen die Medium-KI aber erstaunlich leicht. Weitere Skirmish-Schlachten werde ich auf einem höheren Schwierigkeitsgrad schlagen. Eine große Herausforderung dürften auch menschliche Gegenspieler sein, mit denen ihr euch aus dem Spiel heraus entweder via Slitherine oder Steam verbinden könnt. Ausprobiert habe ich ihn aber nicht.

Entwicklung seit Release und Ausblick

Seit dem Release hat sich natürlich, neben Bugfixes und Performance-Verbesserungen, einiges getan. Dazu gehören Anpassungen des Balancings (Beispiel: Mehr Ersatzteile für manche Autos), aber auch gleich der Schwierigkeitsgrade. Generell ist auf den Standardeinstellungen der Schwierigkeitsgrad spürbar gesunken, denn eure Einheiten nehmen weniger Schaden und ihr verbraucht weniger Supplies. Er lässt sich, wie oben angesprochen, auch individuell anpassen. Ich denke, das sind gute Änderungen, denn Terminator: Dark Fate – Defiance war schon richtig knackig. Und optional kann es das ja immer noch sein! Neue Karten für den Skirmish-Mode, der Scavenger-Modus für den Multiplayer, eine Koop-Mission in der ihr Haven Base verteidigt, neue Assault-Karten. Im Singleplayer wurde die Kampagne mit neuen Missionen versorgt, aber auch neuen Ausrüstungsgegenständen.

Mit We Are Legion ist auch ein erster DLC erschienen, in dem ihr in einer Kampagne auf Seiten der Maschinen kämpft. Jetzt ist es an euch, die Menschheit auszulöschen. Neben der Kampagne gibt es ein verbessertes Armee-Management und neue Legion-Einheiten und Modifikationen. Einen Test ist geplant, aus Zeitgründen aber nicht zeitnah umsetzbar. Mit Uprising ist auch schon der nächste DLC angekündigt, der sich aktuell in der Beta-Phase befindet. Auch hierzu ist (so schnell es geht…) ein Test geplant. Zunächst wird jedoch der Conquest Mode DLC erscheinen, der auch eine wenig lineare Sandbox-Erfahrung bieten möchte und storytechnisch nach We Are Legion angesiedelt ist. Ohne den Geldbeutel zu zücken werden die Terminator-Spieler mit einigen Modi für Skirmish- und Multiplayer-Modi versorgt. Beispielsweise wird es im Endless Mode kein Zeitlimit geben.

Fazit

Terminator: Dark Fate – Defiance ist eine hervorragende Franchise-Umsetzung. Und, trotz der etwas zickigen Wegfindung, wie auch Starship Troopers: Terran Command ein sehr guter Genre-Vertreter. Spielt sich aber komplett anders. Die Tutorialeinblendungen helfen beim Spielverständnis und die Balancing-Änderungen und erweiterten Schwierigkeitsoptionen im Vergleich zur Release-Version dürften den Titel einem breiteren Publikum öffnen. Die taktischen Schlachten fordern euch stets eine gute Positionierung und auch den Einsatz eurer Spezialfähigkeiten, von Rauch über Minen bis Spezialgranaten, ab. Es lohnt sich auch, mit euren Reichweite-starken Raketenwerfern gezielt einzelne, schwer gepanzerte gegnerische Fahrzeuge auszuschalten.

Als Genre-Einsteiger solltet ihr unbedingt auf einfach spielen. Und niemand sollte sich scheuen, die Pause-Taste zu benutzen. Zumal ihr im Laufe der Kampagne nicht nur eure Zugewinne, sondern auch die Verluste von Einsatz zu Einsatz mitnehmt. Was mir fehlt ist eine Anzeigemöglichkeit der Laufwege. Grafisch hinterlässt Terminator – Dark Fate – Defiance einen tollen Eindruck. Hervorheben möchte ich den generell stimmigen und detailreichen Look, aber auch viele kleine Spezialeffekte wie aufgewirbelter Sand. Der mittlerweile kaufbare Industrial-Techno-Soundtrack von Eduard „EDLISE“ Lisin fängt die visuelle und thematische nitty-gritty Stimmung perfekt ein.

Lobenswert ist, wie Terminator: Dark Fate – Defiance kontinuierlich mit Fixes, Verbesserungen und kostenloses Inhalten versorgt wurde. Neben den bereits genannten Erweiterungen sind, sofern sie Anklang finden, auch weitere Kampagnen geplant, die die Geschichte forterzählen. Aber auch jetzt schon führt an dem Echtzeittaktiktitel für Genrefreunde und Terminator-Fans kein Weg vorbei. Dutzende Stunden taktische Tiefe und Spielspaß warten auf euch.

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Über Vampiro

Variety Gamer seit Crystal Castle auf dem Atari 2600 Junior. Mein Herz schlägt besonders für Strategie, Taktik, Wargames und Aufbau nebst allen Untergenres (wie Taktik-RPGs ;-) ).

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7 Comments on “Terminator: Dark Fate – Defiance (mit Gewinnspiel)”

  1. Natürlich ist Teil 2 mein Favorit, weil er nahezu perfektes Actionkino ist und selbst heute noch sehr gut funktioniert, Cameron versteht halt seinen Job.
    Terminator 1 merkt man einfach das niedrige Budget an und schwächelt imo schon stark in der zweiten Hälfte, wenn sie auf der Flucht sind. Trotzdem noch gut.
    Terminator 3 hatte ich echt nicht sehr gemocht, auch grade wegen des Endes, aber inzwischen habe ich doch meinen Frieden mit gemacht.
    Salvation leidet unter dem eigentlich großartigen Christian Bale, der hier „bisschen“ zu egohaft war und dem total fehlbesetzten Sam Worthington. Imo hätten die beiden besser die Rollen tauschen sollen, denn das Drama um John Connor hätte viel besser zu Worthington gepasst, während Bale halt besser den Film getragen hätte.
    Genisys war imo ein sehr guter und interessanter Neustart der Serie – ich mag ihn echt. ABER Jai Courtney und besonders Emilia Clarke sind schwarze Löcher an Schauspielkunst. Zudem hat der Spoiler-Trailer viel vom Film kaputt gemacht. Dr Who als Skynet war dann noch das i-Tüpfelchen auf dem Ärgernishaufen.
    Dark Fate war im ersten Teil echt gut, aber kippt langsam ab Carl und dann total als sie im Flugzeug sind. Das Ende ist einfach nur mies und generisch.

  2. Terminator 2 war echt genial vor allem der T-1000.
    Terminator 1 fand ich auch ganz gut.
    Von den anderen hab ich keinen wirklich mehr in Erinnerung.

  3. Terminator und natürlich Terminator 2 sind legendär, Teil 3 ist OK und ich fand Teil 4 Die Erlösung ist steilweise wirklich gut, das Setting im Krieg ist unverbraucht und das Original Ende wäre auch deutlich besser gewesen, als das, was wir dann bekommen haben. Die weiteren Filme sind dann doch eher zu vergessen. Terminator ist eben leider Menschen und oder Terminatoren gegen Skynet und nicht gegen Legion oder so.
    Das Spiel war überraschend fordernd und gut, aber ich hätte mir eine deutlich Terminator-lastige Präsentation gewünscht. Spielerisch war es aber okay

  4. Sooo wenn es um Filme und Serien geht, denke ich kann ich gut mithalten.

    In meiner Filmsammlung befinden sich in der Tat alle Terminatorfilme, die derzeit auf dem Markt kursieren als BluRay und soweit es geht auch als UHD. Sogar die SpinOff Serie Terminator S.C.C (Sarah Connor Chronicles mit Lena Heady und Summer Glau . Stffel 2) befindet sich als BluRay in Besitz. Ich mache da auch gern ein beweisfoto morgen für euch, denn es ist schon fast Mitternacht, wo ich den Kommentar schreibe.

    Der für mich beste Terminator war für mich Terminator 2. Storytechnisch war das ja nur ein Termiator 1 nur mit wesentlich höherem Budget. Aber am meisten beeindruckte mich beim zweiten Terminator nicht die visuellen Effekte (diese Morph Effekte des T-1000). Vielmehr war es die Schauspielerische Qualität, die Robert Patrick als Anrtagonist an den Tag legte. Es gibt nur wenige Amntagonisten in Filmen, vor denen ich Angst hatte bzw, die mich erschauern liesen. Platz 3 war Austin Butler aus dem neuesten Villeneve Dune, Platz 2 war Heath Ledger in der Nolan Trilogie um Batman als The Joker und Platz 1 ist immer noch Robert Patrik, den ich auch aus Akte X kenne und liebe mit seiner T-1000 Darstellung. So Unmenschlich maschinell wie der rüberkam wenn er mit seinen Gliedmaßen Leute ersticht oder wo er die Connors, die in einem Auto sitzen zu Fuß verfolgt ohne nur schneller zu Atmen, da musste Patrick schon straff tranieren um solche Sprints hinzulegen.

    Allerdings ist in der tat auch mein Guilty Pleasure unter den Filmen der Letzte Terminator mit dem Untertitel „Dark Fate“. Der Film hat einige kritikpunkte, aber ich finde den Auftakt sehr toll. Ich finde die Daerstellerin der Augmentierten beschützerin, McKenzi Davis gibt im ersten Filmdrittel, als sie gegen den bösen Terminator kämpft, wirklich einen körperlich tollen Kampf ab, man nahm ihr das Amazonenhafte wirklich gut ab. Aber leider sackte dann der Film merklich ab, als Linda Hamilton und Arnolt Schwarzenegger das Zepter übernahmen und sich in den Mittelpunkt drängten um die Kämpfe ünernahmen.

  5. Ja, die Vorredner haben Recht: T2 ist der Höhepunkt der Terminator-Reihe. Die CGI-Effekte waren einfach atemberaubend, sowas hatte man vorher noch nicht gesehen (außer bei The Abyss).

    T1 hab ich neulich gerade erst wieder geschaut und finde den Film trotz der etwas hölzernen Animationen auch absolut sehenswert. Legendäre Oneliner, legendärer Soundtrack, passt! 🙂

  6. Ich weiß gar nicht warum, aber ich glaube bisher nur einmal beim zappen, vor zirka hundertfuffzig Jahren mal hängengeblieben zu sein. Einen Videorekorder hatten wir nicht, daher war an die Filme quasi nicht heranzukommen 😀

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