Der Artikel „Starship Troopers – Terran Command: Raising Hell“ erschien zuerst am 21. November 2023 auf www.gamersglobal.de als User-Inhalt unter Creative-Commons-Lizenz CC BY-SA 3.0 DE DEED. Es erfolgten minimale Anpassungen.

| Titel: | Starship Troopers: Terran Command – Raising Hell |
| Erscheinungsdatum: | 15.11.2023 |
| Plattformen: | Windows |
| Entwickler / Herausgeber: | The Aristocrats / Slitherine |
| Homepage: | Steam-Seite des Spiels |
Slitherine Gewinnspiel Steam-Key #08
Wie, zur Starship Troopers habt ihr schon was gelesen? Richtig! Zum Base-Game. Aber Starship Troopers ist so ein gutes Spiel, dass wir den hier noch unveröffentlichten Artikel zur ersten Erweiterung Raising Hell aus dem Archiv geholt haben. Es wird sogar noch ein dritter Artikel folgen. Habe ich schon erwähnt, dass ich Starship Troopers – Terran Command als meinen Slitherine-Favoriten im Jubiläumsvideo „A message from our friends“ gefeiert habe? Dazu passend die Gewinnspiel-Aufgabe:
Zu welchem Spiel könnt ihr gar nicht genug Inhalte bekommen?
Dabei spielt es keine Rolle, ob ein geniales Spiel tatsächlich mit vielen Erweiterungen bedient wird, etwa die Paradox-Titel oder Rimworld. Es reicht auch aus, dass ihr euch das sehnlichst wünscht. Wenn ihr entsprechend kommentiert, nehmt ihr an der Verlosung Teil und habt die Chance, den Steam-Key zu einem Slitherine-Spiel zu gewinnen! Kommentare werden bis einschließlich 24.07.25 berücksichtigt.
Einleitung
Das Echtzeitstrategiespiel Star Ship Troopers: Terran Command (im Test) mit seinem authentischen Film-Flair des Klassikers von 1997 und den guten Mechaniken hatte mich direkt zum Release begeistert. Die kostenlose Mini-Erweiterung Chemical Reaction war eine willkommene Zwischenmahlzeit. Mit Feuereifer habe ich mich nun auf die Kampagnen-Erweiterung Raising Hell gestürzt.

Starke Kampagne
Die neue Kampagne dreht sich um den ressourcenreichen Planeten Gehenna. Die HephaeStar Corporation gewinnt dort für den eigenen Profit und die Mobile Infanterie Kraftstoffe. Die bibelfesten unter euch werden wissen, dass der Name Gehenna keinen Urlaubs-Hotspot verheißt. Auch wenn es auf dem vulkanischen Planeten ziemlich heiß wird. Und natürlich gibt es ein Bug-Problem, das die Versorgungssicherheit gefährdet. Zum Glück kommandiert ihr keine Touristentruppe, sondern eine Division der Mobilen Infanterie. Dabei hat HephaeStar doch eine eigene Söldnerarmee. Überhaupt macht ihr in der, sozusagen, Einführungsmission auf Vilon Station im Orbit um Gehenna eine merkwürdige Beobachtung. Auf dem Weg zur Staatsbürgerschaft befolgt ihr aber natürlich brav Befehle!
Die weiteren Missionen finden auf Gehenna statt, sei es ober- oder unterirdisch. Ihr steuert dabei immer wieder den Trupp von Söldnerführer Fraser, erlebt die Geschichte also aus mehreren Blickwinkeln, bis es schließlich in der letzten Mission zum großen Finale kommt. Die selbst erdachte, gute und mit den Rechteinhabern abgestimmte Story wird durch Dialoge, Funksprüche und natürlich das Federal Network mit seinen Propagandanachrichten atmosphärisch wieder klasse rübergebracht. Auch der Soundtrack ist erneut ausgezeichnet.

Neuigkeiten auf dem Schlachtfeld
Die Erweiterung richtet sich an Spieler des Hauptspiels. Neue Einheiten werden der Enzyklopädie hinzugefügt, auf ein „Steuerungstutorial“ wird aber zum Glück verzichtet. Durch den Fronturlaub leicht eingerostet musste ich mich in der zweiten Mission, in der es schon richtig zur Sache geht, dann erstmal reinfinden. Das klappte aber schnell und letztlich problemlos.
Das hervorragende Kampfsystem zeichnet sich weiter dadurch aus, dass ihr auf Positionierung und den richtigen Einheitenmix achten müsst. Dazu ist der Einsatz der Spezialfähigkeiten wie Granaten und Luftschlägen schon auf dem normalen Schwierigkeitsgrad erforderlich. Und natürlich müsst ihr immer mal aggressiv pushen, nicht nur in zeitkritischen Abschnitten. Die mehrstufigen Missionen sind für den normalen Schwierigkeitsgrad geradezu perfekt gebalanced. Ich werde gefordert, scheitere auch mal, komme dann aber mit umso größerem Erfolgserlebnis insgesamt gut und ohne jeden Frust voran. Oft erreiche ich den nächsten Außenposten oder eine Auffrischungsmöglichkeit für die Truppen im gerade noch ausreichenden letzten Moment.

Raising Hell setzt einerseits auf bekannte Einheiten und Bugs. Ihr seht euch aber auch neuen Käfern gegenüber: Schon früh im Spiel begegnet ihr den schießenden Stingers, bei denen ihr besonders auf euer Range-Management achten müsst. Ziemlich stark sind die fliegenden Pyroflies. Ebenfalls aus der Luft greifen euch die Bomberbee an. Die solltet ihr schnell ausschalten, denn es sind Kamikaze-Bugs die beim Aufprall explodieren. Dann wären da noch die ziemlich großen Immolators. Das sind quasi riesige Spinnen mit feurigem Hinterteil, die vor ihrem Tod noch suizidal auf eure Einheiten zurennen und explodieren.
Im Arsenal der Söldner und von Vilon gibt es mit den Engineering Bipeds das passende Gegenmittel: Das sind von einem Piloten gesteuerte, nahkampftaugliche Arbeiter-Mechs, die gegen Feuerschaden immun sind. Dazu können sie sich selbst reparieren, Geschütze aufbauen und mittels Elite-Fähigkeit losrennen und dabei eine Feuerwand hinterlassen. Die Rambo-mäßigen Shredder Mercs sind eine Ein-Mann-Einheit, die eine Gatling Gun trägt und diese auf einem Tripod montiert optional auf Kosten der Bewegungsfähigkeit noch effektiver einsetzt. Sie „shredden“ sich durch Bugs, vor allem auch durch die fliegenden Plagegeister. Bei den bereits früh verfügbaren Frag Mercs wechselt ihr situativ zwischen Shotguns mit kurzer Reichweite und Frag-Granaten mit größerer Reichweite. Als Eliteeinheit platzieren sie Minen.
Aber auch die Mobile Infanterie bekommt mit den extrem schnellen Powered Suit Officers und den mit einem Flammenwerfer ausgestatteten Powered Suit Incinerators. Beide konnte ich allerdings erst spät im Spiel einsetzen und hoffe, sie in einer kommenden Erweiterung wiederzusehen.
Neben Bugs müsst ihr euch auch mit dem Planeten auseinandersetzen. Ziemlich oft gibt es kleine „Minivulkanflächen“, die getriggert werden, sobald eine Einheit drüberläuft. Kurz darauf schießen sie Feuer in die Luft. Ihr solltet dann keine Einheit darauf stehen oder als Nachzügler drüberlaufen lassen. Auf manchen Karten gibt es Vulkane, die mit ordentlich Rumms ausbrechen. Über markierte Kreise erfahrt ihr, wo die hochgeschossene Lava landen wird. Habt ihr dort noch Einheiten, solltet ihr sie schnell bewegen.

Fazit
Nach rund sechs Stunden hatte ich die Kampagne beendet. Die auch zum Nachdenken anregende Story wird mit einem guten Pacing erzählt. Das neue, vulkanische Setting ist nicht nur optisch ansprechend, sondern fordert von euch immer wieder ein erhöhtes Bewusstsein für die Umgebung. Die neuen Einheiten fügen sich gut ein, vor allem der Arbeiter-Mech hat mir gefallen. Auch der Film-Flair wird wieder super transportiert. Die Mechaniken sind wie im Hauptspiel kompromisslos gut. Und kann ich Raising Hell ein größeres Kompliment aussprechen, als dass ich es kaum erwarten kann, bis The Aristocrats hoffentlich bald die nächste Erweiterung rausbringen?
Bis dahin vergnüge ich mich vielleicht sogar mit der Achievement-Jagd, die per Patch auch für das Basisspiel nachgereicht wurden, und einem höheren Schwierigkeitsgrad! Damit sollte klar sein: Wenn euch Terran Command schon gut gefallen hat, ist der Kauf von Raising Hell ein No-Brain(er)-Bug. Alle anderen Strategen sollten unverzüglich zum Spielen des Basisspiels antreten.
- Echtzeitstrategie
- Für Einsteiger bis Profis
- Einzelspieler
- Preis: 9,75 Euro, im Rahmen der Feierlichkeiten 7,31 Euro
- In einem Satz: Starke Erweiterung für alle Mobilen Infanteristen des Basisspiels.

Crusader Kings 3 ist das Spiel, was ich mir irgendwie schon immer gewünscht habe. Dank Steinwallen bin ich auf den Titel gestoßen und liebe gerade dessen Rollenspiel-Aspekte.
Als schier unendlicher Geschichtengenerator ist das definitiv ein Spiel für die einsame Insel.
Deswegen sind die DLCs auch absolutes Pflichtprogramm.
Da könnte Paradox auch eine Hofnarren-Erweiterung mit gutem Erfolg veröffentlichen. : )
Da ich im Herbst dann doch wohl mal Panzer Corps 2 beginnen möchte, sind mir eben die Inhalte zu diesem Game doch etwas zu wenig.
Aber mein All-Time-Favourite ist immer noch Civ6 und jetzt schiele ich mal zu Vampiro: Civ6 oder generell die Civ-Reihe ist auf DKSN ziemlich unterrepräsentiert, womit dein Auftrag klar währe. Und natürlich weitere Filmlisten, wie die zu Halloween letztes Jahr 😀
Aber dennoch hat Paradox auch ein paar coole Titel im Portfolio. An die meisten habe ich mich da noch nicht rangetraut. Aber Stellaris habe ich nahezu komplett mit allen Erweiterungen. Da würde ich mir gern noch ein bisschen Content dazu wünschen.
Also wenn es ums wünschen geht … Wäre toll, wenn Ambermoon mit einem Nachfolger bedacht würde:-)
Wenn es wirklich eher zum gleichen Spiel sein soll, zu Gothic 3 wäre ein dlc schön, das Ende hat doch etwas unpompös gewirkt und ich spiele das Spiel immer wieder gerne Mal
Bei mir ist es im Moment Vampire Survivors das macht einfach Laune nur ich kriege meistens die neuen DLCs recht schnell durch gezockt. 🙂
Nee, ich bin froh, wenn ein Spiel zu Ende ist.
Puh, also da kann ein Spiel noch so gut sein, aber wenn ich nach 100-200 Stunden am Ende bin, dann interessiere mich keine Zusatzinhalte mehr. Ich spiele auch sehr, sehr selten ein Spiel mehrmals.
Also sag ich:
Quizspiele wie Buzz oder You don´t know Jack. Da sind neue Fragen immer willkommen.
Vampiro, mein guter…. heute habe ich Starship Troopers das erste mal kurz angetestet. Kann es sein, daß das Game eknige Bugs hat? Ziemlich viele würde ich meinen……
So von mir aus können immer mehr Battle-Brothers und in Zukunft wahrscheinlich/hoffentlich auch Menace inhalte kommen 😀
„Zu welchem Spiel könnt ihr gar nicht genug Inhalte bekommen?“
Is‘ doch klar: Path of Exile 2…
Bei mir wäre das glaube ich civ 5, auch wenn dazu vermutlich nichts mehr kommen sollte. Ist halt schon 15 Jahre alt.