ROCKBEASTS (First Look)

Kommen ein Reh, ein Hase, ein Fisch und ein Vogel in eine Bar – und rocken die Bühne! Willkommen bei den ROCKBEASTS, der tierischen Musik-Manager-Simulation.

Wenn ich an Team 17 denke, kommen mir immer noch zuerst 1990er-Amiga-Titel wie Alien Breed oder Worms in den Sinn, doch die Briten sind heutzutage wohl eher als Publisher für Indie-Titel wie Dredge oder Blasphemous bekannt. Im nächsten Jahr soll sich die Musik-Manager-Simulation ROCKBEASTS vom polnischen Studio Lichthund (bekannt durch Lichtspeer) dazu gesellen, die euch vor die Aufgabe stellt, eine tierische Rockband zum Erfolg zu führen. Wir durften eine Vorab-Version testen und zeigen euch in diesem Artikel, wo die Musik spielt.

It’s a Long Way to the Top

Die Band hat es geschafft. Auf dem Gipfel ihres Erfolgs blicken die Mitglieder auf ihre Anfänge in den 1990er Jahren zurück und sehen: euch. Ihr seid neu in Buxville (der Stadt, in der Rockbeasts spielt) und auf der Suche nach einem Job. Eigentlich seid ihr mit eurer Berufserfahrung im Musik-Business ein zu großes Kaliber für diese junge Band, doch ihr seht das Potential, das in den jungen Musikern steckt, also steigt ihr als Manager ein. Den Namen der Band, die aus vier anthropomorphen Tieren besteht, dürft ihr selbst bestimmen.

Blöd nur, dass die Band pleite ist und niemand sie kennt. Ihr lasst sie also bei euch einziehen und geht die ersten Schritte in eurem neuen Job: Proberäume finden, die Bekanntheit steigern, Ausrüstung beschaffen, Gigs klarmachen. Dazu klappert ihr die verschiedenen Orte der Stadt ab und führt dort Multiple-Choice-Gespräche, die euch euren Zielen näher bringen können – oder auch nicht. Dabei müsst ihr immer vier wichtige Ressourcen im Auge behalten: Die Gesundheit der Band, den Hype-Faktor, die Stimmung in der Band und euren Kontostand. Eure Aktionen benötigen nämlich nicht nur Zeit, sondern oft auch den Einsatz einer oder mehrerer dieser Ressourcen. Außerdem könnt ihr sogenannte Fokuspunkte sammeln, die euch etwa spezielle Aktionen während der Gigs ermöglichen.

Don’t Stop Me Now

Das Ganze spielt sich aus der Ego-Perspektive und mischt Elemente aus Wirtschaftssimulation, Adventure, Rollenspiel und Rhythmusspiel. Denn ihr dürft nicht nur die Setlist und das verwendete Equipment sowie die Bühnenoutfits bestimmen, sondern während des Gigs sogar noch selbst Hand anlegen. Ähnlich wie in Guitar Hero und Konsorten müsst ihr während der Performance im richtigen Moment die richtigen Tasten drücken, um die Gage in die Höhe zu schrauben und eure Fans zu begeistern.

Über die Tage und Wochen hinweg wird eine spannende Geschichte erzählt, die euch und die Band durch Höhen und Tiefen begleitet. So müsst ihr etwa mit den Star-Allüren des Sängers klarkommen oder mit der Alkoholabhängigkeit des Drummers umgehen. Auch euer Privatleben kommt nicht zu kurz, wenn ihr mit Personen aus eurer Vergangenheit konfrontiert werdet oder mit neuen Bekanntschaften ausgeht.

Fazit

Diese Presse-Vorab-Version von ROCKBEASTS macht Lust auf mehr! Bereits jetzt ist das Spielerlebnis flüssig und lässt mich in das Musik-Business des Jahrs 1993 eintauchen. Die Comic-Optik ist wirklich gelungen und passt mit ihrer MTV-Ästhetik wunderbar in das Jahrzehnt. Geschichten mit vermenschlichten Tieren mag ich genauso wie den Mix aus vielen meiner Lieblings-Genres. Die Abwechslung, die hier geboten wird, ist einer der großen Pluspunkte für mich.

Ich werde die Entwicklung von ROCKBEASTS weiter beobachten und freue mich jetzt schon auf das fertige Spiel, das im Jahr 2026 für PC und Konsolen erscheinen soll.

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Über TheLastToKnow

Adventure-Fan aus dem Ruhrpott, groß (aber nicht erwachsen) geworden mit den SCUMM-Adventures in den 1990er Jahren. Spürt immer wieder kleine Indie-Perlen auf und zerrt sie ans Tageslicht.

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2 Comments on “ROCKBEASTS (First Look)”

  1. Das macht ja wirklich einen tollen Eindruck, gleich mal auf die Wunschliste gesetzt. Der Name (RRRRRRRROOOOCCCK) ist hoffentlich bei der Musik Programm. Etwas unklar ist mir nur, wieso man mit der Alkoholabhängigkeit des Drummers umgehen können muss statt dass man für einen Mindestpegel der Band zu sorgen hat 😉

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