Die Geschichte der Wrestlingspiele, Teil 5: After the War

Teil 1: Separate WaysTeil 2: Rise in the USATeil 3: Into the Fire
Teil 4: Monday Night WarTeil 5: After the WarTeil 6: Money for Nothing

Im fünften Teil der Reihe legen wir den Fokus auf die Ära der Playstation 2, des GameCube, der Xbox und des Game Boy Advance. Wir befinden uns in einer Zeit des Umbruchs in der Wrestlingwelt: In den USA hatte die World Wrestling Federation, die sich 2002 nach einem jahrelangen Rechtsstreit mit dem World Wildlife Fund um das Kürzel WWF in World Wrestling Entertainment umbenannte, nach dem Kauf von World Championship Wrestling und Extreme Championship Wrestling eine Monopolstellung im US-Wrestling. Es brauchte einige Jahre, bis sich zwar mit Promotions wie Ring of Honor oder Total Nonstop Action Alternativen im Independent-Wrestling etablieren konnten, doch bis zur Gründung von All Elite Wrestling im Jahr 2019 hielt WWE diese Monopolstellung im US-Mainstream fast zwei Jahrzehnte.

In Japan hingegen gerieten die beiden bis dahin großen Promotions New Japan Pro Wrestling und All Japan Pro Wrestling in finanzielle Schwierigkeiten. Bei AJPW führte der Tod des Gründers Giant Baba im Jahr 1999 zu einem massiven internen Machtkampf. Dies gipfelte im Jahr 2000 darin, dass Topstar Mitsuharu Misawa die Liga verließ, die Konkurrenz-Promotion Pro Wrestling NOAH gründete und fast das komplette japanische Roster mitnahm – ein Ereignis, von dem sich AJPW für Jahre nicht erholen konnte. Zwar gibt es AJPW bis heute, aber nach diversen Wechseln der Eigentümer auf einem wesentlich kleineren Niveau als früher. Bei NJPW versuchte Gründer Antonio Inoki Elemente aus dem damals immer populär werdenden MMA-Sport zu übernehmen, was viele Wrestlingfans abschreckte. Die Lage wurde 2005 schlussendlich so dramatisch, dass NJPW vor einer feindlichen Übernahme an der Börse stand. Yukinori Taniguchi kaufte die Promotion mit seiner Firma Yuke’s, die in den vorherigen Jahren mit den WWE-Spielen sehr viel Geld verdient hatte. Taniguchi gelang es, NJPW finanziell halbwegs – und auf kleinerem Niveau – zu stabilisieren; vor allem aber begann in dieser Zeit der Aufbau späterer Megastars wie Hiroshi Tanahashi, Shinsuke Nakamura, Kazuchika Okada und Tetsuya Naito. Eine gute Grundlage für den nachfolgenden Eigentümer Bushiroad, eigentlich eine Firma, die sich auf Trading Card Games fokussiert, an die Yuke’s NJPW 2012 weiterverkaufte.

Vor diesem Hintergrund sind die Spiele in diesem Teil zu sehen. Wie die verschiedenen Entwickler und Publisher auf die geänderten Rahmenbedingungen reagiert haben, ist aus inhaltlicher Sicht durchaus interessant, manchmal auch seltsam. Gleichwohl wurden in den 2000ern einige der besten Genre-Vertreter aller Zeiten veröffentlicht.

Bevor wir einsteigen, eine kleine musikalische Einstimmung. Na? Wer bekommt hier nicht auch ganz nostalgische Vibes?

Spiele aus den Jahren 2000 und 2001

All Star Pro-Wrestling (SquareSoft, 2000)

Das war eine Überraschung, als der Rollenspielhersteller Square im Vorfeld des Launches der Playstation 2 ein eigenes Wrestlingspiel mit NJPW-Lizenz ankündigte! Und Geschichte sollte sich zum Teil wiederholen. Wir erinnern uns: Das erste NJPW-Spiel 1993 wurde im Vorfeld mit einem Wort vermarktet: „Realismus“. Das Endergebnis war seinerzeit katastrophal.

Ganz so furchtbar war Squares erster Versuch im Genre nicht. Die Technik war für damalige Verhältnisse nichts anderes als atemberaubend. Sämtliche Moves und auch alle anderen Bewegungen wurden per Motion-Capturing-Verfahren aufgenommen und übertragen. Die Soundkulisse, der Soundtrack, die langen Einläufe der NJPW-Stars aus der Vergangenheit und damaligen Gegenwart: Technisch war das damals auf höchstem vorstellbaren Niveau.

Und auch im Gameplay gab es einige coole Ideen. Wie im japanischen Wrestling üblich, dreht sich alles um den psychologischen Aufbau von Matches. Hier bedeutet das: Ihr könnt zwar am Anfang gleich High-Risk-Aktionen zeigen, aber begeistern werdet ihr das Publikum damit nicht. Vielmehr geht es darum, eine logische Matchstruktur zu wahren und abwechslungsreich zu agieren, um das Publikum auf die eigene Seite zu ziehen. Nur dann zeigen die eigenen Aktionen auch Wirkung beim Gegner. Dabei kann man übrigens auf das Calling des Referees hören, etwa wenn es darum geht, die Regeln einzuhalten – oder man ignoriert ihn einfach und spielt als Bösewicht.

Das große Problem war die überladene Steuerung, die durch den Fokus auf beide Analogsticks (linker Stick bewegt den Wrestler, mit dem rechten können kontextbezogene Aktionen durchgeführt werden) zudem sehr schwammig ist. Es gibt zwar auch einen Modus mit Digitalsteuerung ohne Analogsticks, hier ist jedoch die Belegung der Face-Buttons alles andere als ideal. Wenige Modi und fehlende Multi-Men-Matches haben dann in der japanischen Presse nur für mittelmäßige Wertungen gesorgt.

Fire Pro Wrestling A (Spike, 2001)

Nachdem Human im Vorjahr bankrottgegangen war, gingen die Rechte von Fire Pro Wrestling an den Publisher Spike. Dort versammelte der Publisher zahlreiche alte FPW-Entwickler aus der SNES- und Playstation-Zeit und veröffentlichte in den Folgejahren eine Handvoll weiterer Spiele der Reihe. FPW A war dabei einer der Launchtitel des GBA in Japan und basierte im Wesentlichen auf dem PS1-Spiel von 1999. Es bot das bewährte Gameplay; doch dadurch, dass der GBA weniger Tasten als die Heimkonsolen hatte, konnten die Wrestler auch weniger Moves ausführen.

Interessant ist der Titel daher, weil er der erste war, der auch in den USA und Europa erschien. In diesen Versionen wurden die Lookalikes der WWE-Wrestler ausgetauscht. Zudem folgte ein zweiter GBA-Teil, in dessen japanischer Version erstmals ein umfangreicher Modus für das Management einer Promotion eingeführt wurde. In der westlichen Version fehlte dieser Modus leider.

WWF SmackDown! Just Bring It (Yuke’s, 2001)

Die Entwickler von Yuke’s machten auf der Playstation 2 da weiter, wo sie mit SmackDown! 2 auf der ersten Playstation aufgehört hatten: Das Gameplay war weiterhin sehr arcadig und es gab weitere Match-Optionen, darunter erstmals auch 4-vs.-4-Matches und Multi-Man-Cage-Matches. Leider wurde das Casket Match gestrichen. Der Backstagebereich bestand nun aus 15 verschiedenen Locations. Dieser wurde nicht nur für Brawls und Hardcore-Matches genutzt, sondern auch für den Story Mode.

Der Story Mode war die Hauptattraktion des Spiels. Anders als bei einem klassischen Season Mode war ein Durchgang mit einer Handvoll Matches schnell erledigt. Die Idee war vielmehr, dass die Storys durch Entscheidungen, das Gewinnen und Verlieren von Matches jedes Mal anders verliefen, wodurch neue Wrestler und Arenen freigeschaltet wurden.

Die grafische Gestaltung war für die erste Generation der PS2-Spiele richtig gut. Auch gab es nun einen Kommentar von Tazz und Michael Cole, der jedoch sehr rudimentär daherkam.

All Star Pro-Wrestling 2 (SquareSoft, 2001)

Wie so häufig im Wrestling-Genre sind die Nachfolger von Erstlingswerken wirklich interessant. All Star Pro-Wrestling 2 von Square war da keine Ausnahme. Die sichtbarste Neuerung war, dass nun nicht mehr nur NJPW lizenziert wurde, sondern auch NOAH und Zero One. Die Marketingabteilung ließ es sich da natürlich nicht nehmen, Keiji Mutoh und Mitsuharu Misawa auf dem Cover abzubilden – eine Dream-Match-Paarung, auf die Fans zu jener Zeit seit vielen Jahren gewartet hatten (und die sie erst 2004 bekamen, jedoch in Tag-Team-Matches).

Neben den über 40 Stars und Legenden von NJPW, NOAH und Zero One bot ASPW2 vor allem ein sehr viel besseres Gameplay, noch hübschere Grafik, geschmeidigere Animationen und eine sehr viel simplere Steuerung. Von Fire Pro Wrestling wurde die Aufteilung von schwachen, mittleren und starken Aktionen übernommen. Die Ausführung könnte simpler nicht sein: R1 und R2 leiten jeweils unterschiedliche Lockups ein und mit ✕, 〇 und △ werden die unterschiedlichsten Aktionen ausgeführt. Sehr schön ist die Tatsache, dass Aktionen mit dem richtigen Timing miteinander verbunden werden können. Durch Konter und das Link-Grappling-System werden hier äußerst realistische und vor allem flüssige Matchsequenzen vollführt, die es zuvor nie in einem Wrestlingspiel gegeben hatte und die auch noch bis heute sehr geil aussehen!

Auch wurde das Blut erstmals sehr realistisch in einem Wrestlingspiel dargestellt. Es gibt verschiedene Steigerungsstufen, was die Intensität der Wunden betrifft und das Blut, das in manchen Kameraeinstellungen sichtbar von Gesichtern und Körpern auf die Matte tropft, bleibt auf der Matte über das ganze Match sichtbar. Es geht sogar so weit, dass der Referee das Match irgendwann abbricht, wenn es zu extrem wird. Darüber hinaus ist es auch wieder möglich, die Calls des Refs zu ignorieren und in den neu hinzugekommenen Tag-Matches kann der Partner jederzeit illegal in den Ring gerufen werden. Nützlich nach einem Ref Bump, um den Gegner besonders unfair zu attackieren.

Auch die Soundkulisse wurde stark verbessert. Von der Qualität der Kommentatoren über die Ansagen bis hin zum Detail, dass die Wrestler beim interagieren mit dem Publikum nun auch ihre Catchphrases rufen. Leider wurde ein beliebtes Feature des Vorgängers gestrichen: die Einzüge der Wrestler.

ASPW2 war für diese Zeit ein sensationelles und innovatives Spiel gewesen, das viele Ideen und Systeme späterer Wrestling-Simulationen vorweggenommen hatte. Der Nachfolger aus dem Jahr 2003 verbesserte das Gameplay nochmal leicht und bot nun auch wieder lange, cineastisch inszenierte Einzüge.

Legends of Wrestling (Acclaim, 2001)

Eines konnte man Acclaim nicht vorwerfen: es nicht immer wieder aufs Neue versucht zu haben. Nachdem der Publisher die WWE-Lizenz verloren hatte und die ECW verkauft worden war, stand Acclaim nun ohne Wrestlinglizenz da. Da kam die Idee auf, Wrestlinglegenden, die nicht bei WWE unter Vertrag standen, einfach einzeln zu lizenzieren. Und so trat Acclaim an noch lebende sowie an die Verwandtschaft von bereits verstorbenen Wrestlern heran und konnte für das erste von drei Legends-of-Wrestling-Spielen 45 Stars aus den 70ern, 80ern und 90ern lizenzieren. Von Hulk Hogan über Bret Hart bis Jerry Lawler. Von den Road Warriors über den Rock ’n‘ Roll Express bis hin zur Von-Erich-Familie. Auch Iron Sheik, Ricky Steamboat, Harley Race, King Kong Bundy, Ted DiBiase, Sabu, Jimmy Snuka oder George Steele durften nicht fehlen. Das war damals ein sehr cooles Roster, das Acclaim zusammenstellte – besonders für Wrestlingnostalgiker.

Spielerisch war Legends of Wrestling lange nicht so katastrophal wie die Titel auf der ersten Playstation. Mit den Face-Buttons konnten verschiedene Strikes, Moves und Grappling-Moves ausgeführt werden. Innovativ war die Möglichkeit, verschiedene Moves aneinanderzureihen, also nach einem Powerslam beispielsweise gleich einen Haltegriff anzuschließen. Dieses Link-System wurde genauso wie die Reversals durch kleine Quick-Time-Events realisiert. Ab und an erschienen auf der Energieanzeige zusätzliche Eingabeaufforderungen, die innerhalb eines Zeitrahmens ausgeführt werden sollten, um Combos und Reversals zu starten.

Herzstück war ein Karrieremodus, in dem die Spieler verschiedene Territorien durchquerten – entweder wurden sie dabei von Jimmy Hart oder Captain Lou Albano gemanagt. Hier war es notwendig, die Matches abwechslungsreich zu gestalten, um Popularitätspunkte zu bekommen. Wurden genügend Punkte gesammelt, bekam man ein Match um die Championship und konnte anschließend zum nächsten Territorium.

Obwohl Legends of Wrestling meiner Ansicht nach eine massive spielerische und inhaltliche Verbesserung zu den vorherigen Acclaim-Titeln darstellte, war die Spielepresse weniger begeistert. Zu sehr wurde das Gameplay mit den Smackdown-Spielen verglichen. Auch unter Wrestlingfans war das Echo geteilt: Die einen fanden das Gameplay furchtbar, die anderen liebten den etwas anderen Ansatz sowie die Idee, mit Wrestlern aus der Vergangenheit zu catchen. Ich gehörte zur zweiteren Fraktion und habe diese Spiele damals wirklich geliebt und teilweise häufiger gespielt als die Smackdown-Spiele. Wobei es technische Unterschiede gab. Die Version für den GameCube war die ausgefeilteste, die Xbox-Version sah am besten aus, hatte aber mit starken Rucklern zu kämpfen. Die PS2-Version rangierte irgendwo in der Mitte. Alle drei Versionen hatten einen bewusst überzeichneten Comicstil gemeinsam.

WWE-Spiele für den Game Boy Advance (Natsume, 2001 – 2004)

Natürlich gab THQ auch Spiele für den Game Boy Advance in Auftrag. Wie schon beim letzten Spiel für den Game Boy Color zeichnete das japanische Studio Natsume für die drei Spiele Road to Wrestlemania, Road to Wrestlemania X-8 sowie Survivor Series verantwortlich. Um es an dieser Stelle kurz zusammenzufassen: Sonderlich spannend ist keines dieser Spiele. Das timingbasierte Gameplay wurde von den Fire-Pro-Spielen inspiriert, jedoch haben die Wrestler nur sehr wenige Aktionen zur Verfügung und die Matches werden schnell langweilig.

Da hilft auch die an sich nette Präsentation nichts, insbesondere der gelungene Soundtrack. Das erste Spiel hatte zudem richtig schöne Pixelgrafiken, die letzten beiden digitalisierte Grafiken. Mir gefällt der erste Stil wesentlich besser.

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Über Nischenliebhaber

Ostdeutsches Videothekenkind der 90er Jahre. Liebt Spiele- und Retrokultur ebenso wie subkulturelle Musik aus aller Herren Länder und lange Spaziergänge durch dunkle Wälder des Erzgebirges.

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3 Comments on “Die Geschichte der Wrestlingspiele, Teil 5: After the War”

  1. Ein klasse Artikel, sehr unterhaltsam und informativ. Ich selbst habe vom ersten Smack Down auf der PS1 bis zu SVR 2008 alle Spiele von THQ gezockt um nicht zu sagen, gesuchtet. Ich stimme der Auffassung zu, dass Here comes the Pain der beste Ableger gewesen ist. Die Steuerung ging super von der Hand, die Matches waren spaßig und der Spielcharakter hatte die Atmosphäre der damaligen TV-Ausstrahlungen sehr gut eingefangen. Ich erinnere mich, wie ich in fast jedem Season Durchlauf meinen eigenen Charakter so gespielt habe, dass man sich im Verlauf eine Managerin an die Seite holen konnte und meine Wahl war immer Lita 😀 Die von dir erwähnte Vielzahl der Matcharten ermöglichte einen sehr langen Spielspaß. Ab dem Jahr in dem Sprachausgabe hinzu kam, verloren die Spiele für mich mehr Atmosphäre, als das sie sie hinzugewonnen hätten. Für meine Ohren klang es trotz der originalen Stimmen unmotiviert und schlecht betont. Dann lieber Texte zum lesen mit der richtigen Atmosphäre im Kopfkino.

    Die besten Backstage Prügeleien hatte meiner Erinnerung nach aber der zweite Teil, Smack Down: Know your Role. Damals, als The Rock noch Haare hatte. Letzes Jahr hatte sich ein Freund das Spiel auf seinen Rasberry gezogen und mein Muskelgedächtnis hat direkt gekickt. Alles, wirklich alles was die Steuerung her gab, war wieder da, als hätte ich nie aufgehört, es zu spielen.

    Deine genannten Favoriten wie All Star Pro Wrestling und Wrestle Kingdom sagen mir hingegen nichts, leider. Ich glaube ich habe da was verpasst. Auch Day of Reckoning oder Legends of Wrestling hören sich spaßig an. Ich glaube ich werde mal versuchen, diese Spiele aufzutreiben. Die Konsolen sind noch da^^.

    Unser Weg scheint ähnlich verlaufen zu sein, mein Interesse an den Spielen und Wrestling allgemein schwand ab ungefähr 2009. Eine kurze Phase hatte ich noch mal, während der ich meinen einzigen Live Event besucht habe mit Bray Wyatt als Headliner. Aber so richtig hat mich das Wrestling nie wieder einfangen können und wenn ich heutzutage die Fühler doch mal ausstrecke, merke ich schnell, dass ich nicht viel verpasse.

    Ich freue mich schon auf den letzten Teil der Artikelserie, auch wenn ich weiß, wohin das führt mit den unsäglichen 2K Mechanismen. Aber nicht schlimm, denn die vorherigen Teile wollen auch noch gelesen werden. Großes Danke für das Lesevergnügen und die kleine Reise in die Vergangenheit 🙂

    1. Danke Dir für Deinen schönen Kommentar! 🙂

      Tatsächlich bin ich noch Wrestlingfan (sonst hätte ich diese Reihe nicht geschrieben), aber tatsächlich heimatlos. WWE hatte mich bereits 2007 irgendwann verloren mit dem ewigen Super Cena Booking. Da habe ich dann zu dieser Zeit sehr gerne TNA geschaut, das muss so zur Hochzeit von AJ Styles, den Knockouts, Main Event Mafia und Mick Foley als Comissioner gewesen sein. Das war alles Unterhaltung der feinsten Art! Dann kamen 2010 Hogan und Bischoff und haben diese Company nachhaltig kaputt gemacht, in dem sie ALLES entfernt hatten, was TNA cool gemacht hatte.

      Irgendwann später kam dann Lucha Underground, deren 4 Staffeln ich GELIEBT hatte. Geiles Wrestling, over the top Storylines, großartige Gimmicks und das alles mit dieser Serien-Präsentation. Zwischendurch auch gerne mal Billy Corgans NWA geschaut, als man das ohne Probleme empfangen konnte. Würde ich auch gern heute noch gucken, aber selbst in den üblichen „Quellen“ gibt es die Weeklies nicht. Hrmpf. AEW hatte ich die ersten Jahre auch sehr gerne geschaut, aber die haben mich mittlerweile sehr verloren. Auch weil ich mit Leuten wie Will Ospreay gar nichts anfangen kann und deren On Off Booking geht mir sehr auf die nerven. Und: Die Shows sind mir viel zu lang!

      Derzeit bietet halt niemand das Wrestling, was ich gerne sehen würde. Shows mit ner überschaubaren Lauflänge, tolle Storylines und kreative Gimmicks. Mehr brauch ich gar nicht!

      1. Lucha Underground! Stimmt, dass hatte ich ganz vergessen. Im deutschen Kommentar mit einem der ehemaligen WCW Kommentatoren, Lenz Retzer glaube ich, oder Mike Ritter? Dazu Günther Zapf. Das war fantastische Unterhaltung. Leider war das Format nicht sehr langlebig. Ich habe nur eine Staffel gesehen, aber meine Güte war das fesselnd. Ich saß wie im Jahr 2000, die alte WWF Zeit auf tm3, wieder vor dem TV und bin voll mitgegangen. Die NWA könnte mich auch reizen, ich habe mir mal die Website angeschaut. Ich wusste nicht, dass die noch aktiv und aktuell ist. Ich dachte, die gäbe es nicht mehr. Sieht verdammt cool aus. Schade, das es kaum verfügbar ist.

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