Pang: Magical Michael (2010, Mitchell)

Pang war 1989 auf Anhieb ein großer Erfolg für das damals noch junge japanische Studio Mitchell um Koichi Niida und Roy Ozaki. In den ersten Jahren konzentrierte sich das Studio auf Spiele für die Arcade-Hallen dieser Welt, Konsolenumsetzungen wurden zumeist von anderen Studios produziert. Erst Ende der 90er Jahre wandte sich das Studio selbst den Konsolen und ab den 2000er Jahren zunehmend den mobilen Plattformen zu.
Doch zurück zu Pang. In dieser Serie geht es darum, mit einem Greifhaken und anderen Waffen wie einer Pistole wild umherspringende Blasen abzuschießen. Dabei teilt sich eine große Blase in jeweils zwei kleine Blasen und wenn man nicht aufpasst, besteht der ganze Bildschirm plötzlich aus lauter kleinen, schnellen Blasen. Wird die Spielfigur von einer Blase getroffen, gibt es natürlich einen Abzug auf dem Konto der virtuellen Leben.
2010, zum Ende der Lebenszeit des DS, wurde diese wirklich schöne Version veröffentlicht. Hier spielt man einen kleinen Zauberer, der um die Welt reist. Einige Level erstrecken sich über zwei Bildschirme, andere bleiben auf einen Bildschirm beschränkt. Das Ziel bleibt jedoch dasselbe: so schnell wie möglich alle Blasen vom Spielfeld zu räumen.



Arkanoid DS (2007, Square Enix)

Schaut man sich die zeitgenössischen Rezensionen an, ist alles vertreten: Von hohen Wertungen bis hin zu regelrechten Verrissen. Das waren noch Zeiten, als verschiedene Spieletester zu unterschiedlichen Bewertungen kamen.
Für mich liegt Arkanoid DS irgendwo im Mittelfeld. Das ursprüngliche Spielkonzept wurde kompetent umgesetzt, mehr aber auch nicht. Im Gegensatz zu den früheren Arcade- und SNES-Versionen fehlt mir hier ein wenig das Weltraumthema. In dieser Version wirkt Arkanoid für mich etwas zu steril und sauber.
Das Spielprinzip selbst kennt ihr alle, denn es gehört zu den ältesten der Spielegeschichte: Mit einem Schläger wird eine Kugel auf dem Spielfeld gehalten, die wiederum Blöcke zerstört. Unterstützt wird das Ganze durch zahlreiche Power-Ups.



Puzzle Bobble Galaxy (2008, Square Enix)

Man kann nicht sagen, dass Square Enix damals die Marke Taito nicht genutzt hätte. Im Gegensatz zu heute erschienen noch sehr regelmäßig zahlreiche Fortsetzungen alter Arcade-Serien, so durften natürlich auch die beiden Dinos Bub und Bob nicht fehlen. Puzzle Bobble Galaxy war bereits der zweite DS-Titel der langen Reihe und bot zahlreiche Level und Modi.
Im Mittelpunkt steht der Story-Modus, in dem die beiden Dinos durch das Weltall reisen und auf verschiedenen Planeten zahlreiche Rätsel lösen und Blasen zerstören müssen. Das Ganze wird in gewohnt farbenfroher Optik präsentiert.
Während viele andere Teile der Serie sehr schnell recht schwierig werden, bleibt Puzzle Bobble Galaxy über weite Strecken einsteigerfreundlich. Der Spieler wird nicht sofort von zahlreichen Mechaniken erschlagen und auch das Zeitlimit in den Levels ist humaner als bei vielen anderen Serienteilen.




Bei diesem Spiele-Teil hast du ein Genre rausgepickt, von dem ich noch nie besonders angetan war. Allerdings habe ich etliche Stunden mit Puzzle Bobble verbracht, ein zeitloser Klassiker. Alle anderen Spiele flimmerten nur kurz oder gar nicht über meinen DS. Dann warten wir einmal auf den nächsten Teil. Rate mal, welche Genres ich am liebsten auf dem DS gespielt habe…
Danke für den Überblick. Faszinierend, wie teilweise echt alte Serien auf jedem System wieder aufploppen.
Als ich den DS 2004 zum ersten Mal sah, habe ich das Design auch ausgelacht. Mein PSP war so cool und toll. Auf eine Serie dazu freue ich mich schon. 🙂
Erst mit dem 3DS und Animal Crossing bin ich zur DS-Familie gestoßen und hatte auch Viel Spaß mit Visual Novels. Aktuell spiele ich jeden Tag Etrian Odyssey darauf.
Freue mich auf die weiteren Teile deiner Serie und hoffe auf Inspirationen.